Okasaki

Die nächste Station meiner Reise waren drei spannende Tage bei Yoshiko in Okasaki.

Okasaki ist die Geburtsstadt von Tokugawa Ieyasu. Er war Begründer und erster Shogun des Tokugawa Shogunats in Japan.

Yoshiko hat mich in Nagoya abgeholt und wir starteten mit einem Tagesausflug nach Inuyama.

Inuyama ist eine kleine Stadt in der japanischen Präfektur Aichi, nördlich von Nagoya. Sie ist vor allem für Inuyama-jō, eine der ältesten erhaltenen Originalburgen Japans (National­schatz), bekannt, die malerisch über dem Kiso-Fluss liegt. Die Stadt hat ein gut erhaltenes historisches Zentrum, den traditionellen Urakuen-Teegarten mit dem berühmten Teehaus Jō-an sowie das farbenfrohe Inuyama-Matsuri, bei dem prächtige Festwagen durch die Straßen ziehen.

Hier spielen wir zusammen Tosenkyo, ein traditionelles japanisches Spiel, welches extrem lustig ist.

Am zweiten Tag fand unsere gemeinsame Taiko Veranstaltung, deren Erlös ebenfalls unserer Spendenaktion zukommen soll, statt.

Terumi San aus Gunma stößt zu uns dazu und wir fahren in die Berge ins Taiko Dojo von 日近太鼓.

Nachdem das Dojo mit Heizlüftern auf eine halbwegs angenehme Temperatur gebracht wurde, fand ein 2 stündiger Workshop statt, in dem wir uns mit dem Stück Haneto Bayashi von Okamura San beschäftigt und das Hauptthema einstudiert haben. Unser Arrangement bestand aus 4 Taiko Trommlern, 3 Shimedaiko Trommlern und 3 Shinobue Spielern. Das Ergebnis unserer Übung haben wir als Video aufgezeichnet und es wird zu dem Projekt von Okamura San hinzugefügt.

Danach gab es noch eine Taiko Party und das Abendessen fand in einem sehr leckeren Sashimi Restaurant statt.

Den letzten Tag beginnen wir mit einem Ausflug zum bekannten Taiko Bauer Miura Taiko Ten.

Den Erlös unserer Spendensammlung werden wir einer Schule auf der Insel Hachijojima in Form einer Taiko-Trommel übergeben. Mit dieser Spende möchten wir gezielt die Pflege und Weitergabe der traditionellen Künste unterstützen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Insel stehen derzeit immer noch vor Herausforderungen. Gerade in solchen Zeiten ist es uns ein Anliegen, ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Durch die Unterstützung der traditionellen Künste – und insbesondere der Kinder und Jugendlichen – möchten wir einen nachhaltigen Beitrag leisten und zugleich unsere Dankbarkeit ausdrücken für die vielfältige Unterstützung, die wir in den vergangenen Jahren erfahren durften.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern herzlich, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

Nach diesem offiziellen Akt, besichtigen wir noch die Manufaktur, was gerade für, mich der hin und wieder auch schon mal seine Taiko selbst neu bespannen muss, mega interessant und spannend ist.

Okasaki ist außerdem weltbekannt für seine Miso-Manufaktur, welche wir als Nächstes besuchen und dann Terumi San wieder zum Bahnhof bringen.

Als Abschluss meines Besuches gehen Yoshiko und ich dann noch in ein Izakaya. Als nicht japanisch sprechender Tourist empfinde ich einen Izakaya Besuch immer als sehr kompliziert. Mit Yoshiko als Unterstützung hindert mich nichts daran, die vielfältige Speisekarte auszuprobieren.

Danach heißt es wieder Goodbye sagen und meine Reise geht weiter in die Mie Präfektur.

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