おじゃれやれ

„ojareyare“ (おじゃれやれ) im Hachijō-jima-Dialekt ist eine verstärkte, eindringlichere Form von „ojare“.

Bedeutung:

„Komm schon!“ / „Komm doch, bitte!“ / „Los, komm!“

Hachijōjima – eine Insel, die ein anderes Japan zeigt als das, das viele Reisende kennen. Es ist ein Ort, an dem der Alltag langsamer wird und man spürt, wie eng das Leben hier mit Natur und Tradition verbunden ist.

Schon bei der Ankunft fällt die entspannte Atmosphäre auf.

9 Tage lasse ich mich in diesem Jahr über die Insel treiben, lasse mir durch den starken Wind den Kopf frei pusten und genieße die Ruhe und Freundlichkeit hier.

Ein wichtiger Teil des Lebens hier ist Hachijōdaiko, die Trommelkunst der Insel. Ihr Klang ist nicht spektakulär im Sinne großer Bühnen – aber eindrucksvoll in seiner Direktheit. Zwei Spieler stehen sich gegenüber: Einer hält den Grundrhythmus, der andere improvisiert frei, fast wie in einem Gespräch.

Wer mich und meinen Blog kennt, der weiß, dass ich in den letzten Jahren öfter an der 24 Hachijodaiko Challenge teilgenommen habe, welche von Yoshio San dem Leiter von Yosare-Kai organisiert wird. Ein Fest, welches die Menschen auf der Insel durch die Taiko verbinden soll und sich inzwischen auf die ganze Welt ausgebreitet hat.

Ein paar Impressionen habe ich dir hier aufgenommen und wenn du noch mehr Bilder sehen willst, dann klicke dich in meinem Blog einfach mal durch meine vorherigen Reisen hierher.

Hachijōjima bietet also kein spektakuläres Japan, sondern ein stilles, alltägliches – eines, das man nicht konsumiert, sondern einfach erlebt.

Oojareyare!

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