Auf Grund der zwei kräftigen Taifune, welche im Oktober 2025 über Hachijojima und Aogashima gezogen sind, war lang unklar, ob meine Reise wie geplant beginnen kann, oder ob die 24h Hachijodaiko-Challenge doch ausfallen muss.
Um den Tourismus auf der Insel wieder zu unterstützen und weil das Schlagen der Taiko natürlich auch eine gesunde Abwechslung ist, um wieder auf andere Gedanken zu kommen, hat sich Yoshio dazu entschieden, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen.
Also steige ich am Sonntagmittag den 30.11.2025 in den Flieger nach Tokio und danach in den zweiten Flieger nach Hachijojima.
Die Flüge selbst sind recht unspektakulär. Dank smarter Technik funktionieren Check-in, die notwendigen Zollerklärungen und Einreisekontrollen quasi vollautomatisch. Der Airbus 320 scheint auch alle notwendigen Updates erhalten zu haben, so dass seine Reifen am 01.12.2025 gegen 17:00 Uhr japanischer Zeit, schlingernd und quietschend auf Hachijojima aufsetzen.







Nachdem ich wieder meinen kleinen Mietwagen in Empfang genommen habe, fahre ich zu meiner Unterkunft. In diesem Jahr habe ich mich für eine Übernachtung im Minshuku Funamisou entschieden.
Es wird um diese Jahreszeit in Hachijojima auch gegen 16:30 Uhr dunkel, so das ich von der Insel und meiner Unterkunft nicht mehr viel sehe.
Ich werde in Deutschland immer wieder gefragt, auf welche Art ich in Japan übernachte und tatsächlich ist ein traditionelles Minshuku, je nach Region, meist meine erste Wahl.
Minshuku sind vergleichbar mit Bed & Breakfasts, aber im japanischen Stil von Familien geführt.
Einige Minshuku servieren nur Frühstück oder gar keine Mahlzeiten. Minshuku sind in der Regel klein und haben nur wenige Gästezimmer. Die Annehmlichkeiten im Zimmer sind in der Regel einfach und umfassen normalerweise einen kleinen Fernseher, einen kleinen Tisch, eine Heizung, einen Teeservice und Handtücher. In einigen älteren Minshuku findest du möglicherweise nicht einmal Schlösser an den Zimmertüren.
Wie im Ryokan auch, besitzt ein Minshuku Zimmer in japanische Stil mit Tatami Matten ausgelegt und Futon-Bettzeug zum Schlafen. Und auch die Bäder sind in japanischem Stil und werden mit anderen Gästen geteilt.
Da ich heute nichts anderes mehr machen werde, wie ein Bad nehmen und auf meinem Zimmer Shima-Sushi mit einem Bier als Abendessen zu mir zu nehmen, nehme ich dich gern auf einen kleinen Rundgang mit.














Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.