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Andreas Prescher

Andreas Prescher

Lange Jahre hat mich das Thema Fotografie nicht wirklich gereizt um es selber auszuprobieren. Als Kind habe ich an einigen Abenden mit meinem Vater in der Dunkelkammer gesessen, habe Bilder von einem Bad ins nächste legen dürfen, habe gespannt zugeschaut, wenn mein Vater beim Belichten seiner Schwarz/Weiß Bilder das Fotopapier mit der Hand an einigen Stellen leicht ab gewedelt hat. Heute weiß ich, ich habe den ersten Versuchen der nachträglichen Bildbearbeitung beigewohnt.

Ich selbst besaß lange Zeit irgendwelche billigen Plastikknipsen. Ich glaube die unten abgebildete Beirette war mein erster Fotoapparat in der DDR. Ein paar Jahre habe ich mit einer einfachen Kamera ein paar Urlaubsbilder versucht festzuhalten. Richtig aktiv ins fotografieren bin ich erst Ende des Jahres 2005 gekommen, als ich mir meine erste kleine Digitalkamera zugelegt habe.

Mit ihr habe ich richtig viel experimentieren können. Kostet ja nichts die Bilder auf die Festplatte eines PC zu kopieren und die Kamera war klein und quasi immer dabei. Gleichzeitig habe ich mich versucht mit verschiedenen Programmen in die Bildbearbeitung einzulernen.

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Da ich mein Interesse für freie Software entdeckt habe und auf meinem Computer komplett auf GNU/Linux umgestiegen bin, landete ich so bei The GIMP. Ich bearbeite meine Bilder heute ausschließlich mit dieser Software und bin überzeugt, dass sie mit jedem noch so teuren kommerziellen Programm locker mithalten kann.

Beirette

Mit den ersten guten Bildern habe ich mich dann bei einer deutschen Bildagentur angemeldet. Die nächstgrößere Kamera hielt Einzug. Auf dieser Plattform und in anderen Fotoforen habe ich einiges an gutem Feedback erhalten, habe sogar ein paar Bildchen verkaufen können und was noch wichtiger ist, ich habe dadurch jede Menge dazugelernt.

Sicher kann ich nicht mit dem theoretischen Wissen auftrumpfen wie es mein Vater in all den Jahren sammeln konnte, auch habe ich nicht die entsprechend professionelle Ausrüstung wie er, aber ich konnte auch lernen, dass das Fotografieren nicht allein von der Kamera abhängt, sondern von dem was man von seiner Umgebung wahrnimmt und mit welchem Blick man durch die Welt streift. Die meiner Meinung nach besten Aufnahmen stelle ich hier vor und freue mich, wenn sie auch dem einen oder anderen gefallen.